Slawen an der unteren Mittelelbe

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Willkommen auf der Startseite

Ausgrabungen am Burgwall von Lenzen-Neuehaus im Frühjahr 2008

E-Mail Drucken

 

Vom 25. März bis 02. April 2008 fand eine weitere Grabungskampagne am Burgwall Lenzen-„Neuehaus“ statt, nunmehr von Seiten des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem BLDAM. Dabei wurden 13 Grabungsschnitte angelegt, die die Innenflächen des großen und des kleinen Burgwalls erforschten.

Weiterlesen...
 

Untersuchung eines Wölbackers im Elbholz

E-Mail Drucken

 

Am ersten Adventswochenende im Dezember 2007 wurde mit Studenten der Universität Göttingen ein Profilschnitt durch einen Wölbacker angelegt. Relikte von Wölbäckern haben sich im Elbholz unweit des slawischen Burgwalles erhalten.

Weiterlesen...
 

Welfischer Münzschatzfund am Höhbeck

E-Mail Drucken

 

Im März 2008 wurde im Rahmen einer planmäßigen Geländebegehung im Seegemündungsgebiet am Rande einer spätslawisch-/spätmittelalterlichen Dorfwüstung ein zerpflügter Münzhort aus dem 12. Jh. entdeckt, dessen vollständige Bergung bei einer Notgrabung Anfang April stattfand. Die Prospektion fand in Zusammenarbeit mit der Detektorengruppe Schleswig-Holstein statt, die ganz wesentlich zur Auffindung des Hortes beitrug. Der Fund wirft ein Schlaglicht auf die Verhältnisse zur Zeit Heinrichs des Löwen, die alles andere als ruhig gewesen sind.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2009 um 15:36 Uhr Weiterlesen...
 

Die Ausgrabungen am Burgwall im Elbholz

E-Mail Drucken

 

Die Untersuchungen im Elbholz begannen Ende 2005 mit einem Wallschnitt und wurden Ende 2006 fortgesetzt. Der einphasige Ringwall wurde nach seiner Zerstörung durch eine heftige Brandkatastrophe Anfang des 10. Jh. aufgegeben. Er war zuvor wahrscheinlich nur über einen kurzen Zeitraum seit dem Ende des 9. Jh. bewohnt. Umfangreiche Sedimentationen im unmittelbaren Umfeld der Wallanlage haben die Landschaft nachhaltig verändert. Dadurch herrschen erschwerte Bedingungen für die notwendigen Prospektionsarbeiten. Der Fund eines spätkarolingischen Reitersporns spricht für die Anwesenheit eines Angehörigen einer gehobenen sozialen Schicht und damit für eine gewisse machtpolitische Bedeutung der Anlage. Möglicherweise ist auch ein funktionaler Zusammenhang mit Lenzen-Neuehaus im Sinne der Sicherung eines Elbübergangs in Erwägung zu ziehen.
Weiterlesen...
 

Neue Ausgrabungen in der slawischen Siedlung von Wustrow 10

E-Mail Drucken

 

Die auf der slawischen Siedlung des 9. bis 11. Jahrhunderts von Wustrow 10, Kr. Prignitz, im August 2005 begonnenen Ausgrabungen wurden 2007 durch ein Team des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM) fortgesetzt. Die Geländeuntersuchungen sollten der Frage nachgehen, welche Ausdehnung die einstmals besiedelte Fläche umfasste, welche Befundstrukturen noch erhalten sind und in welchem Verhältnis der Fundplatz zu dem auf der anderen Löcknitzseite direkt benachbarten slawischen Burgwall von Lenzen-Neuehaus (Lenzen Fpl. 9) steht, der vom Anfang des 9. Jahrhunderts bis in die 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts bestand. Als zweiter Schwerpunkt der diesjährigen Forschungen sollten Erkenntnisse über die Landschaftsgestaltung und Siedlungstopographie zur slawischen Epoche gewonnen werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2009 um 15:38 Uhr Weiterlesen...
 


Seite 2 von 3

Wer ist online

Wir haben 43 Gäste online